| Fazit
Die Notwendigkeit einen Konflikt zu beseitigen und die zwangsläufig angefallen Kosten zu tragen könnte man sich ersparen, wenn frühzeitig eine geeignete Prävention gegen Mobbing stattfinden würde. Zwar erfordert diese einen gewissen organisatorischen Aufwand und die Schulung von betrieblichen Ansprechpartnern, gegebenenfalls die Benennung eines Mobbingbeauftragten; die Alternative dazu sieht allerdings wesentlich dramatischer aus.
Permanenten Auseinandersetzungen, der inneren Kündigung des Gemobbten, einer eventuellen Mitschuld an schwerwiegenden gesundheitlichen Konsequenzen für das Opfer und den anfallenden Kosten stehen sinnvolle organisatorische Umstrukturierungsmaßnahmen gegenüber.
Ein Unternehmen sollte sich darüber im Klaren sein, was es für eine gesunde Arbeitsatmosphäre investieren will. Zufriedene Mitarbeiter gehören zum großen Kapital eines funktionierenden Unternehmens. Um dies zu gewährleisten, kann die Mobbingpräventionen einen entscheidenden Beitrag leisten. Das aktuelle Buch "Psychoterror am Arbeitsplatz - Wege zur praktischen Mobbing-Prävention" liefert hierzu praxisorientierte Ansätze und Lösungen.
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